Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt behauptet, geringe Mengen E-Zigaretten-Liquid seien tödlich. Stimmt das?


Berlin, 08.05.2017 In knapp zwei Wochen, am 20. Mai 2017, läuft die zweite Frist des Tabakerzeugnisgesetzes (TabakerzG) ab. Von diesem Tag an, sind Hersteller, Importeure und Händler von E-Zigaretten (ugs. falsche Bezeichnung für „E-Dampfgeräte“), Zubehör und Liquid (Flüssigkeit zur Benutzung in E-Dampfgeräten) an die Regelungen des TabakerzG gebunden.

Die Regelungen beinhalten u.a. eine Beschränkung des Fassungsvermögens von Nachfüllbehältern auf 10 Milliliter und von Einweg E-Dampfgeräten, sowie Nachfüllkartuschen auf 2 Milliliter, sowie eine Begrenzung der Nikotinkonzentration auf 20 Milligramm pro Milliliter Liquid. Gründe für die Mengen- und Konzentrationsbegrenzung in der Richtlinie 2014/40/EU waren u.a. der Gesundheitsschutz beim Verbraucher. Man wollte sichergehen, dass ein versehentliches Verschlucken des Inhalts eines solchen Behälters keine gesundheitlichen Schäden verursachen kann.

weiterlesen